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Die Mitte Glarnerland nominiert Kaspar Becker für die Regierungsratswahlen 2026

12. November 2025 – Landammann Kaspar Becker wird einstimmig mit einem grossen Applaus für die Regierungsratswahlen 2026 nominiert. Die Service Citoyen Initiative lehnt die Mitte Glarnerland nach einer intensiven Diskussion knapp und die Initiative „Für eine Soziale Klimapolitik“ einstimmig ab.

Kaspar Becker erneut in den Regierungsrat
An der Parteiversammlung der Die Mitte Glarnerland stellte sich Landammann Kaspar Becker erneut zur Wiederwahl. In seiner Rede und der anschliessenden Fragerunde unterstrich er insbesondere die gut eingespielte und funktionierende Kollegialität im Regierungsrat – auch oder gerade, wenn die Meinungen mal auseinandergehen. Kaspar Becker ist seit über sieben Jahren im Amt des Regierungsrats, verfügt über viel Erfahrung und leitet aktuell das Departement Bildung und Kultur. Er ist hoch motiviert und hat in den letzten beiden Jahren insbesondere als Landammann überzeugt. In dieser Funktion leitete er mit ruhiger Hand und einer Prise Humor gekonnt durch zwei Landsgemeinden.

Die Mitglieder nominierten Kaspar Becker einstimmig und unter grossem Applaus als Kandidaten
für die Regierungsratswahlen 2026.

Knappes Nein zur Service Citoyen Initiative
Nadine Putscher stellte die Service Citoyen Initiative vor, während Hansjürg Riem die Gegenposition vertrat. Die daraus entstehende Diskussion wurde rege geführt und diverse Fragen von den Referenten geklärt. Unter anderem stand dabei die Gleichstellung von Mann und Frau bei der Dienstpflicht im Zentrum.

In der folgenden Abstimmung fasste die Versammlung knapp die Nein-Parole.

 

Einstimmiges Nein zur Initiative „Für eine soziale Klimapolitik“
Umso deutlicher fiel das Nein zur JUSO-Erbschaftssteuerinitiative aus. Ohne Gegenstimmen fassten die Mitglieder die Nein-Parole. Die Einführung einer Steuer von 50 % auf Erbschaften und Schenkungen von mehr als 50 Millionen Franken würde vor allem mittlere und grosse Familienunternehmen treffen. Diese Familienunternehmen könnten gezwungen sein, ihr Unternehmen zu verkaufen oder abzuwickeln, um diese Steuer zu bezahlen. Zudem würde dies zu hohen Steuerausfällen führen und die Finanzautonomie der Kantone einschränken. Auch der Kanton Glarus wäre davon betroffen.

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